Hier finden Sie Leserbriefe und Kommentare

16 Antworten auf Hier finden Sie Leserbriefe und Kommentare

  1. Rainer Neuendorf sagt:

    >> Sachbeschädigung – Gehen jetzt die Argumente aus? <<

    Heute am 6.12.2013 wurde ein Banner der Bürgerinitiative an der Driescher Straße teilweise mit weißer Farbe bemalt, so dass der Aussagegehalt des Textes ins Gegenteil verändert wurde. Zudem wurde mit Faserstiften ein textlicher Zusatz geschrieben.

    Die Bürgerinitiative WIR-in-Büttgen toleriert und respektiert jede andere Meinung zum Thema „Supermarkt auf dem Berliner Platz“ und setzt sich sachlich mit entsprechenden Argumenten auseinander. Dies scheinen einige (ich hoffe nur vereinzelte) Befürworter der Planungen anders zu handhaben. Jetzt wird nicht mehr argumentiert sondern nun wird Sachbeschädigung für eine legitime Form der Meinungsäußerung gehalten. Welche Kleingeister sind da am Werk? Ich kann nur davon ausgehen, dass diese Personen immer noch nicht verstanden haben, was die Stadt/Politik ohne Rücksicht auf die negativen Folgen durchsetzen will und was die Bürgerinitiative WIR-in-Büttgen tatsächlich bewegt. Wer sich wirklich mit dem Thema auseinander setzt wird die Aktivitäten der Bürgerinitiative nachvollziehen können – auch wenn er weiterhin einer anderen Meinung ist.

    Ich wünsche mir weiterhin eine sachliche Diskussion ohne Feindseligkeiten und Sachbeschädigungen. Jeder darf und kann seine Meinung in der Öffentlichkeit äußern – egal in welche Richtung. Dies sollte aber ohne persönliche Beleidigungen und Aggressionen stattfinden. Dies spaltet nur und das will keiner in Büttgen.

    Euch allen eine schöne Adventszeit und wir schauen, wie es weiter geht…

  2. Jo sagt:

    sehr geehrter herr rieksmeier,

    ich habe gestern ihre anfrage bezüglich des fragen kataloges berliner platz erhalten. bitte endschuldigen sie, daß ich in der liste nicht die einzelnen punkte abarbeite da alle 3 geplanten häuser für mich den gleichen beurteilungsfaktor haben. deswegen alles in freier form. eine beurteilung währe durchgängig für mich eine note 5-6.

    zu den fragen der lkw/pkw/anlieferung/durchgangsverkehr/pkw-stellplätze/einkaufswagen:
    ich bin nach wie vor aufs äußerste erzürnt wie die stadt über die meinung der anwohner hinweg geht. eine strasse wird geschlossen und auf meiner seite unterhalb der terrasse eine durchgangs bzw anlieferrungsstrasse gebaut bzw geöffnet. als ich seinerzeit meine wohnung kaufte war mir bewußt, daß ich von seiten des rathausplatzes mit krach zu rechnen habe. dieses wurde aber ausgeglichen durch meinen balkon /terrasse den ich in vollem umfang bis jetzt nutzen konnte. Sollte es zu einem bau eines supermarktes kommen, kann ich zudem auch nicht mehr im gewohnten weise eine lüftung in meiner wohnung wegen staub und auch krach durchführen. eine nutzung meines balkons ist ebenfalss stark eingeschränkt.

    eine große gefährdung sehe ich zudem bei den radfahrern und den schulkindern die die durchgänge benutzen(durch die danach beginnende strasse), von dem krach wenn rollwagen durch den durchgang geschoben werden und ich in meiner wohnung eine sehr starke krach entwicklung habe—möchte ich fast gar nicht sprechen.

    eine beantwortung der fassadengestaltung kann ich ebenfalls nur negativ beantworten. ob man jetzt einen klotz aus marmor –gold-oder beton vor augen hat bleibt troztdem ein klotz.zudem stielt man mir nicht nur meinen blick auf den berliner platz sondern auch die sonne. ab mittags wird sich meine wohnung dann verdunkelt.gleichfalls ist gastronomie und zusätzliche lärmbelästigung von den dann anwesenden autofahrern bzw kunden in solchem umfang zu ertragen, daß man nie wieder von einem erholungsfaktor in meiner wohnung reden kann.

    ein wichtiger punkt möchte ich aber dennoch ansprechen:
    mit mir hat noch nie einer der verantwortlichen über eine wertminderung meiner wohnung gesprochen. dieses gesamte thema wurde bis jetzt aussen vorgehalten bzw sogar von der stadt weggeschoben als ich frau elke beyer auf diesen punkt im beisein von frau palmen und frau v. d. fechte vor ca. 2 jahren darauf auf dem berliner platz wo diese eine begehung durchführten angesprochen habe kam sie nur mit ausgestrecktem arm und zeigefinger auf mich zu und tat sehr erstaunt, daß noch keiner mit mir gesprochen hatte. Auch gibt mir ein punkt mehr als zu denken . als wir auf dem rathausplatz bei der ausstellung mitte des jahres standen hat selbst ein herr güsgen mir gesagt, daß er gegen den bau eines supermarktes währe wenn er hier wohnen würde und das man den bau abreißen würde wenn es mit dem supermarkt nicht laufen würde.

    was sind das denn für aussagen .ich bin aufs tiefste enttäuscht und beschämt über eine stadt die ohne rücksicht auf verluste über meinungen ihrer bürger hinweggeht und das obwohl sie genügend negativbeispiele im umfeld der stadt neuss hat.

    mit freundlichem gruss

    joachim reich

  3. Prof. Dr. R. Rauh sagt:

    Als Büttger Bürger und häufiger Passant auf dem Berliner Platz begrüße ich grundsätzlich die Planungen der Stadt in diesem Bereich. Es kann aus meiner Sicht nicht ernsthaft bestritten werden, dass die derzeitige architektonische und nutzungsmäßige Situation eher einem Hinterhof ähnelt und hässlich und abstoßend wirkt. Eine architektonisch anspruchvolle – und maßvolle – Überplanung des Berliner Platzes halte ich daher für dringend geboten.
    Was die künftige Nutzung des Berlinger Platzes anbelangt, kommt hierbei aus meiner Sicht in jedem Fall ein Lebensmittelmarkt und/oder eine Wohnbebauung in Frage.
    Als Kompromiss zwischen den Aspekten Wohnqualität und Stadtteilversorgung sollte man einen entsprechenden Mix, Lebensmittelmarkt im EG und Wohnnutzung im OG in Erwägung ziehen.
    Dass ein Lebensmittelmarkt dabei eine Größe haben muss, die dem Betreiber einen wirtschaftlichen Betrieb erlaubt, ist auch für uns Bürger – als Nutzer – gleichermaßen wichtig.
    Wie Ortschaften aussehen, aus denen sich der Einzelhandel zurückzieht, kann man sich zur Genüge ansehen. Es ist absehbar, dass wir uns in nicht allzu langer Zeit nicht mehr mit der Selbstverständlichkeit in einen PKW setzten, wie heute. Spätestens dann werden wir uns in Büttgen einen Lebensmittelmarkt mit einem breiten Angebot wünschen.
    Eine gute Infrastruktur ist wichtige Voraussetzung für Wohnqualität und sichert für viele den Wert der Immobilien.

    • WIR in Büttgen sagt:

      Sehr geehrter Herr Prof. Rauh,

      als Bürgerinitiative WIR in Büttgen müssen wir Ihnen bezogen auf Ihre Einschätzung zur Gestaltungsqualität des Berliner Platzes massiv widersprechen. Büttgen ist noch heute dörflich bis kleinstädtisch geprägt. Die jetzige drei- bis viergeschossige Bebauung an der Südseite des Rathausplatzes sprengt bereits die Massstäblichkeit. Ein mit 45 Bäumen bestandener Parkplatz in unmittelbarer Nähe des Einzelhandels wird von den Betreibern des Einzelhandels, den Anwohnern und vielen Büttger Bürgern mit denen wir gesprochen haben, sehr positiv bewertet. Auch Vertreter von Politik und Verwaltung sehen das nicht anders. Außer Ihnen dürften nur wenige Bürger – ausgenommen im Zusammenhang mit der Errichtung eines Supermarktes – Bedarf für eine Veränderung sehen.

      Der Bau eines Supermarktes mit Wohnbebauung führt zu einer weiteren massiven Verdichtung im Ortszentrum von Büttgen. Der Bedarf an Stellplätzen wird deutlich erhöht. Die vorhandenen Stellplätze decken den derzeitigen Bedarf. Die Bedarfe durch einen großen Supermarkt und eine Wohnbebauung können oberirdisch nicht gedeckt werden. Stellen Sie sich ergänzend eine Tiefgarage oder ein Parkhaus vor? Technisch ist alles zu lösen. Dieses gilt allerdings nicht für die zukünftigen Verkehrsströme.

      Das von der Stadt Kaarst ausgelobte Verfahren zur Identifikation von potenziellen Investoren für einen Supermarkt hatte zum Ergebnis, dass es nur einen Betreiber bezogen auf die von der Stadt geplante Größe und an diesem Standort gibt. Gutachter, alternative Investoren und Betreiber haben uns erklärt, dass ein Supermarkt mit nur ca. 1.200 m² Verkaufsfläche und an diesem Standort nicht wirtschaftlich und nachhaltig ist. Neben dem Schleckermarkt, der seit der Insolvenz der Firma Schlecker weder vermietet noch verkauft werden kann, wird nach dem Bau des Supermarktes auf dem Berliner Platz mindestens ein weiteres Ladenlokal leer stehen. Das von Ihnen aufgezeigte Sterben des Einzelhandels auch in anderen Kommunen hat bekanntlich viele Gründe. Hier möchten wir nur auf die vielen neuen Supermärkte, Einkaufszentren (z.B. das „Rheinpark Center“ in Neuss und die im Bau befindlichen „Mönchengladbach Arcaden“) sowie den wachsenden Internethandel hinweisen. Dieser wird immer stärker von jungen und älteren Menschen genutzt. Die akt. Entwicklung des Internethandels bezieht die tägliche Lieferung mit frischen Lebensmitteln ein (z.B. DHL).

      Wir teilen Ihre Auffassung, dass eine gute Infrastruktur in Ortsmitte wichtig ist. Diese sollte nur an alle Kriterien ausreichend berücksichtigender Stelle erfolgen und das ist in Büttgen an der Birkhofstraße der Fall. Den Platz direkt neben der Sparkasse erreichen die Bürger aus dem Norden und Süden des Ortes und hier lässt sich der ruhende wie auch fließende Verkehr ideal regeln.

      WIR in Büttgen

  4. Anonymous sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren der Bürgerinitiative,

    als interessierter Bürger von Büttgen verfolge ich die Diskussion um eine Nahversorgung in Büttgen verständlicherweise mit großem Interesse. Unabhängig vom aktuellen Stand der Situation sind die mit der Bürgerinitiative zum Ausdruck kommenden Interessen für mich durchaus verständlich, leider aber bisher nicht in vollem Umfang nachvollziehbar. Insbesondere beziehe ich mich dabei auf zwei Punkte, die Sie aber sicherlich klären können, um eine größere, sachbezogene Überzeugung zu ermöglichen.

    1. Sie sprechen davon, daß nicht „45 Bäume für einen Supermarkt sterben sollen“. Das ist zunächst einmal sicher richtig. Wenn ich aber die beabsichtigten Alternativen eines Supermarktes auf dem Berliner Platz daneben halte (je 2 x Bachstrasse groß und klein und Glehner Strasse groß und klein), komme ich weder im jeweiligen Teilbereich noch in der Gesamtfläche auf die Zahl 45, sondern maximal auf 25 – je nach Alternative. Nun mag der Verlust eines jeden einzelnen Baumes zuviel sein, aber die Gesamtzahl ist wenig überzeugend und es müßten doch dann auch evtl. mögliche Neuanpflanzungen berücksichtigt werden.

    2. In Ihrem Programm propagieren Sie die Ansiedling an der Birkhofstrasse. Inwieweit sind eventuelle Vorbehalte der dortigen, beidseitig der Bahn befindlichen Anwohner und vielleicht auch anderer Büttger Bürger und des Einzelhandels berücksichtigt worden, weil ja nach ihren Worten „die beste Lösung für alle Büttger“ gefunden werden soll ?

    Vielen Dank!

    Mit freundlichem Gruß

    XXXXX
    (Der Absender möchte nicht genannt werden)

    • WIR in Büttgen sagt:

      Sehr geehrte(r) XXXXX,

      wir gehen davon aus, dass auch Sie das Schützenfest der Büttger Bürger inzwischen gut überstanden haben.

      WIR in Büttgen freut ich über jeden Bürger, der sich konstruktiv mit dem Thema Nahversorgung für alle Bürger in Büttgen auseinandersetzt. Daher gehen wir gerne auf Ihre Mail ein.

      Zu Punkt 1
      Die vier von Ihnen herangezogenen Alternativen wurden im Auftrage der Stadt Kaarst entwickelt und vor dem Start des Interessenbekundungsverfahrens präsentiert. In ihrer Aufforderung zur Interessenbekundung schreibt die Stadt Kaarst: „Aufgrund der Raumsituation sollte ein flächensparendes Konzept umgesetzt werden; Zielvorstellung der Stadt ist ein Projekt mit einer Verkaufsfläche von maximal 1.200 m².“ Das Ergebnis des Interessenbekundungsverfahrens hat gezeigt, dass nur ein Betreiber, REWE, an einem Markt mit dieser Größe Interesse gezeigt hat. Dieses überrascht nicht, unter Experten des Einzelhandels ist hinlänglich bekannt, dass diese Größe nicht zukunftsfähig ist.
      Wir beziehen uns für unsere weiteren Ausführungen auf zwei Varianten (Anlagen), die der Vorstellung der Stadt entsprechen bzw. am nächsten kommen. An dieser Stelle müssen wir allerdings darauf hinweisen, dass die Vorstellungen der drei ausgewählten Investoren hinsichtlich Größe (Verkaufs- und Nebenfläche), Anzahl der Geschosse, Platzierung, Gestaltung usw. noch nicht bekannt sind!

      Gebäude an der Glehner Straße
      Im Bereich der geplanten Baukörper besteht die Chance des Erhalts der Eichen an der Glehner Straße bei einem vergrößerten Abstand (zu Lasten der Ausnutzung des Grundstückes) und entsprechenden Schutzmaßnahmen. Nur bei einem größeren Abstand könnten am Hans-Peter-Keller-Weg Bäume erhalten werden. Auf der Parkfläche würden einzig und allein die Kastanien verbleiben. Die Planstruktur der Stellplätze nimmt keine Rücksicht auf die Ist-Struktur.

      Gebäude an der Bachstraße
      Im Bereich des geplanten Baukörpers verbleibt kein Baum (auch nicht die Kastanien). Im Bereich des Parkplatzes könnten die drei Eichen an der Glehner Straße und einige Bäume am Hans-Peter-Keller-Weg erhalten werden.
      Da von einer extensiven Nutzung des Berliner Platzes durch einen künftigen Investor bezogen auf Gebäude und Stellplätze auszugehen ist, sehen wir die Gefahr des Baumsterben als gegeben. Berücksichtigen Sie bitte, dass schon jetzt der Berliner Platz sehr gut ausgenutzt wird.
      „Neuanpflanzungen“ ersetzen keine vitalen Bäume, die nahezu 100, ca. 50 oder zumindest 30 – 40 Jahre alt sind.

      Zu Punkt 2
      Die beste Lösung für alle Büttger kann hier nur der nach Bewertung aller relevanten Kriterien umsetzbare Kompromiss sein. Hier haben wir bei unserer Bewertung die Meinungen einbezogen von:
      · Sehr vielen Büttger Bürgern
      · Büttger Einzelhändlern
      · Experten für den Einzelhandel
      · Potenziellen Investoren
      · Potenziellen Betreibern
      · Usw.

      Auch haben wir uns intensiv beschäftigt mit:
      · Den beiden vorhanden Märkten
      · Dem in Büttgen fehlenden Discounter
      · Dem in Büttgen fehlenden Drogeriemarkt
      · Den bestehenden Märkten in den Nachbargemeinden
      · Den geplanten Märkten in den Nachbargemeinden
      · Den Entwicklungen in anderen Städten
      · Den Aktivitäten und Erfahrungen der Bürgerinitiativen in anderen Orten
      · Dem „Rheinpark Center“ in Neuss
      · Den im Bau befindlichen „Mönchengladbach Arcaden“
      · Der Entwicklung des Internethandels und hier insbesondere bezogen auf den Lebensmittelhandel

      Die Bewertung hat ergeben, dass ein Standort an der Birkhofstraße – unmittelbar neben der Sparkasse – die beste Lösung für alle Büttger darstellt. Dieser Standort ist für die Bewohner aus dem Norden und Süden bestens erreichbar. Auch wenn Investoren und Betreiber als Standort für einen Discounter ebenfalls die Birkhofstraße bevorzugen, plädieren wir für einen Discounter an der Luisenstraße um hier für die Bewohner der neuen seniorengerechten Wohnungen und der neuen Baugebiete eine optimale Versorgung zu sichern. Für den Einzelhandel am Rathausplatz ist eine attraktive Verbindung über die Bahnstraße zu schaffen, die sich derzeit in einem trostlosen Zustand befindet. Der Betriebserfolg der Einzelhändler in Büttgen wird in Zukunft unter den sich weiter verändernden Rahmenbedingungen noch mehr von der Attraktivität des Angebotes und der Servicequalität abhängen.

      Die Stadt Kaarst sollte das Geld ihrer Bürger besser in Projekte zur Förderung der Attraktivität der Stadt als in unsinnige und unrealistische Planungen investieren.

      Für die Beantwortung Ihrer Fragen stehen wir Ihnen gerne weiter zur Verfügung.

      Mit freundlichen Grüßen
      WIR in Büttgen

      Für den Sprecherausschuss
      Bernhard Rieksmeier

  5. Drei Investoren für Supermarktbau (NGZ vom 23. März 2013)

    Wie sich doch alles so wunderbar – wie von Geisterhand richtet? Oder werden die betroffenen Bürger für dumm verkauft und belogen und betrogen. Die Strippenzieher im Hintergrund werden diesmal nicht die Gewinner sein!

    Meines Erachtens sollten wir Bürger hier in Büttgen längst die vorgeschobenen Argumente zur Verschleierung der Vermarktung des Berliner Platzes durchschaut und erkannt haben. Und ein Investor und/oder Betreiber eines Supermarktes sollte den besten und attraktivsten Standort hier in Büttgen kennen und keinen von uns lieb gewonnenen Einzelhändler sowie die Markteilnehmer verdrängen. Ich denke: Verantwortungsvolle Investoren haben längst den ökonomischen und ökologischen Unfug eines Supermarktes dieser geplanten Größenordnung auf dem Berliner Platz erkannt, der eben keine geographische Mitte in Büttgen ist. Wo bleibt von ALLEN eigentlich die Bemühungen um einen zu ersetzenden, vakanten Drogeriemarkt sowie die Beseitigung des unerfreulichen Geschäft- Leerstandes.
    Meine Meinung deckt sich da gerade nicht mit den „Sichtweisen der Interessengemeinschaft Büttgen“. Wirkliche Magnete „im Alttag“ die uns Bürger, gleich ob jung oder alt ansprechen, hätten wir in der Tat in Büttgen im Norden und Süden und in der wirklichen geographischen Mitte dringend nötig.

    Dieter Dewenter, Büttgen

  6. Sympaticus sagt:

    Brauchen wir in Büttgen wirklich einen neuen Supermarkt?

    Die Stadt beabsichtigt, auf dem Berliner Platz direkt hinter dem Rathausplatz einen neuen großen Supermarkt bauen zu lassen.
    Brauchen wir den wirklich? Reicht für Büttgen nicht der bisherige bzw. reichen die bisherigen aus, wenn sich an der Attraktivität der beiden etwas ändert?
    Die Stadt hat sich – auch wenn sie es anders verlauten lässt – längst auf den Standort „Berliner Platz“ festgelegt. Und offensichtlich hat sich auch die CDU als Mehrheitsfraktion dafür ausgesprochen; jedenfalls war das so in der Bürgerversammlung zu hören.
    Kann nicht dennoch auch in andere Richtung überlegt werden? Kann nicht geschaut werden, was brauchen die Büttger wirklich und wo liegt der Bedarf? Was wollen die Büttger und wie ist ihr Kaufverhalten?
    Sollte nicht auch überlegt werden, ob an dem bestehenden Standort etwas verändert werden kann?

    Die Büttger nutzen die Märkte, um ihren akuten Bedarf zu ergänzen. Aldi, Lidl, Penny und wie sie alle heißen, werden als erstes aufgesucht und den Rest kauft man entweder bei Edeka in Kaarst oder Kleinen- und Korschenbroich. Was dann noch vergessen wurde und was man gerade noch zum Abendessen braucht, wird schnell am Rathausplatz oder eben im Markt am Friedhof gekauft. Keiner der mobil ist, wird daran etwas ändern, wenn es einen großen Markt in Büttgen gibt. Und alle anderen, die entweder kein Auto besitzen oder z. B. auch Senioren, denen reicht ein kleiner überschaubarer Laden allemal. Wobei mir wichtig ist zu sagen, dass natürlich auch diese Menschen ein Recht auf einen großen Lebensmittelmarkt haben. Nur wollen sie den wirklich im eigenen Ort?
    Für mich stellt sich aber die Frage, ob wir Büttger uns nicht gerade durch ein anderes Konzept hervorheben wollen? Ist es wirklich notwendig auch noch in Büttgen, neben Vorst und Kaarst, einen weiteren so großen Markt zu bauen?
    Das Argument, „…damit wird mehr Kaufkraft in Büttgen verbleiben und auch den Einzelhändlern helfen…“, halte ich für nicht überzeugend. Wenn ich in der Ortsmitte bei Kaisers einkaufen gehe, schaue ich nicht auch noch in den anderen Läden vorbei. Das trenne ich doch auch, wenn ich in der Stadt shoppen gehe. Das eine ist mein Lebensmitteleinkauf und das andere eben shoppen und schauen. Würde die Attraktivität gesteigert und das Besuchen der kleinen „Innenstadt“ von Büttgen würde zu einem Erlebnis, würden auch wieder mehr Menschen in Büttgen bleiben. Das klappt in Kaarst doch auch. Ein bisschen Bummeln, Schaufenster schauen und vielleicht noch einen Kaffee trinken oder ein Eis essen.
    Aber dafür müsste auch von Seiten der Wirtschaftsförderung ein bisschen was unternommen werden.
    Die Verantwortlichen sollten sich noch einmal genau überlegen, was der Büttger sich wünscht und braucht. Auch wenn das Gutachten etwas anderes sagen sollte.
    Die Alternative, den bisherigen Standort attraktiver zu gestalten und in seiner jetzigen Form beizubehalten, evtl. zu vergrößern, sollte verfolgt werden. Alternative Betreiberkonzepte gibt es, dies verfolgt die Bürgerinitiative derzeit. Doch leider werden sie – zur Zeit – noch nicht gehört. Man könnte Büttgen auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machen, wenn man denn wollte.

    Ich freue mich, wenn eine echte Bereitschaft vorhanden sein würde, nach allen Seiten offen zu sein. Darauf sollte man den Bürgermeister festnageln.

  7. ARD-Markencheck: Sind Edeka und REWE wirklich besser als Discounter?

    08.01.2013, 14:00 Uhr | nho

    http://lifestyle.t-online.de/edeka-und-rewe-im-ard-markencheck/id_61598268/indexhttp://lifestyle.t-online.de/edeka-und-rewe-im-ard-markencheck/id_61598268/index
    http://lifestyle.t-online.de/edeka-und-rewe-im-ard-markencheck/id_61598268/indexZwei

    Supermarktriesen im Check: Edeka und Rewe. (Quelle: imago)

    Die beiden Supermarktriesen REWE und Edeka werben beide mit bester Qualität und heben sich so von Discountern wie Aldi und Lidl ab. Doch sind die teuren Händler wirklich besser als Discounter oder steckt hinter dem Image nur eine billige Verkaufsmasche? Die ARD hat in einem Markencheck beide Supermarktketten unter die Lupe genommen – mit überraschenden Ergebnissen.

    Ausgeklügelte Maschen verführen zum Kauf

    Bereits die Ladengestaltung eines Supermarkts spielt eine große Rolle beim Einkaufen. Die Optik des Obst- und Gemüsebereiches bei Edeka und REWE erinnert an einen Wochenmarkt. Die Kunden fühlen sich dann unterbewusst auch wie auf einem Markt und zahlen deshalb gerne etwas mehr für die frischen Produkte. Ob die angebotene Ware wirklich besser ist als beim Discounter, spielt dabei keine Rolle. Und auch die Vielfalt verführe zum Kauf eines teuren Produktes, erklärt Achim Frings, der als Berater im Einzelhandel tätig ist, gegenüber dem ARD-Markencheck. Liegt die angebotene Preisspanne der Produkte besonders weit auseinander, greifen Verbraucher automatisch zu einem mittelpreisigen Produkt, um so auf Nummer sicher zu gehen. Beim Discounter fällt da die Entscheidung häufig leichter, weil teure Produkte gar nicht erst angeboten werden.
    Eine weitere beliebte Verkaufsmasche bei REWE und Edeka sind Sammelbilder, die man ab einem gewissen Mindesteinkauf bekommt. So greifen Kunden zu dem einen oder anderen Produkt mehr, auch wenn es nicht auf der Einkaufsliste steht.
    Überschaubare Preisunterschiede
    Ausgerechnet die Preisunterschiede zwischen REWE und Edeka und den Discountern fallen oft überschaubar aus. Wenn Aldi etwa die Milch preiswerter im Angebot habe, dann ziehe Edeka nach, erklärt Heinz Wilhelm Paschmann, Kaufmann bei Edeka. Auch bei Sonderangeboten fällt der Unterschied zu Discountern kaum ins Gewicht.

    Höherer Preis = bessere Qualität?

    Ähnlich sieht es bei der Qualität der angebotenen Produkte aus. Einen Frischevorteil hatten REWE und Edeka bei Obst und Gemüse im Test nicht. Auch Hackfleisch und Schinken wurde getestet. Edeka und REWE bieten jeweils Kochschinken und Hackfleisch in unterschiedlichen Preisstufen an: von der Billig-Version, über die mittlere Kategorie bis hin zu den teuren Produkten von der Bedienungstheke. Beim Kochschinken stellte sich heraus, dass der billige Schinken der REWE-Eigenmarke „JA“, der mittlere von „Wilhelm Brandenburg“ sowie der teure Thekenschinken aus ein- und derselben Produktion stammen und qualitativ gleichwertig sind. Und das obwohl letzterer mehr als doppelt so teuer ist wie die abgepackte Billig-Version. Auch bei Edeka sei die Qualität jeweils „ziemlich ähnlich“, heißt es im Markencheck.

    Beim Hackfleisch fällt die Analyse des Fettanteils ähnlich ernüchternd aus. Auch hier ist trotz unterschiedlicher Preise und Verpackungen die Fleischqualität gleich. Im Geschmackstest schnitten sogar billige Produkte von Aldi besser ab als Feinkost-Produkte von REWE.
    Unzureichende Arbeitsbedingungen bei Edeka und REWE
    Auch die Anbaubedingungen der angebotenen Produkte bei REWE und Edeka wurden im ARD-Markencheck überprüft – mit einem ebenfalls ernüchternden Ergebnis. So verbirgt sich hinter dem REWE-Zertifikat „Pro Planet“, das für Nachhaltigkeit im Anbau wirbt, laut der ARD nur viel heiße Luft. Zumindest bleibt der Handelskonzern Beweise dafür schuldig, dass er die Lebensbedingungen der Menschen beim Gemüse-Anbau verbessert hat. „Der deutsche Verbraucher wird angelogen! Bei den großen Mengen, die REWE hier kauft, kann das Unternehmen unmöglich garantieren, dass dieses Produkt von einem Produzenten kommt, der die sozialen Bedingungen verbessert hat“, meint Frederico Pacheco von der Landarbeiter-Gewerkschaft.
    Und auch bei Edeka gibt es keinerlei Kontrollen, die faire Arbeitsbedingungen garantieren. Ganz im Gegenteil: Eine Edeka-Mitarbeiterin berichtet von fehlenden Tariflöhnen und unbezahlten Überstunden – alles vertraglich festgehalten. Arbeitsrechtler Peter Schüren von der Universität Münster hält dieses Vorgehen für illegal: „Das ist Hinterziehung von Sozialversicherungsbeiträgen, wenn man vorsätzlich Lohn nicht auszahlt.“

    Die Fairness ist somit bei REWE als auch bei Edeka mehr als unzureichend, so das Ergebnis des Markenchecks.

    http://lifestyle.t-online.de/edeka-und-rewe-im-ard-markencheck/id_61598268/index

    Quelle: nho javascript:;Datenschutzerklärung

  8. Bei der Ortskernsanierung Büttgen haben die Planer eindringlich davor gewarnt, Wohnbebauung im Zentrum zuzulassen, um sicherzustellen, daß die den“ Gemeinschaftsfunktionen“ vorbehaltene Ortsmitte späteren öffentlichen Belangen Rechnung tragen kann.
    Um dieses Planziel zu erreichen, wurde die überbaubare Fläche (Berliner Platz) soweit wie möglich nach Süden ausgedehnt (Bebauungsplan Nr.36).Diese Fläche wurde ausdrücklich als Reserve für eine ggfs.notwendige Erweiterung des Geschäftszentrums angekauft (s.Heimatkundliche Schriftenreihe, Heft 26 „Ortskernsanierung Büttgen“ S.34,38,87,88,89 ).

    Vor diesem planerischen Hintergrund, ist nicht nachvollziehbar , daß die zum Zwecke der Erweiterung des Geschäftszentrums erworbenen Grundstücke nunmehr nur noch als „Park“ genutzt werden dürfen.

    Jeder Bürger, der im Geschäftszentrum einer Stadt eine Immobilie erwirbt, weiß vor seiner Kaufentscheidung, daß es dort lauter ist, als in einer verkehrsberuhigten Anliegerstraße.
    Der von der Mehrheit des Rates und der Stadt ausgewählte Standort entspricht der vorausschauenden Stadtplanung (s.Ortskernsanierung) , den wirtschaftlichen Erfordernissen des Handels und den Wünschen der Mehrheit der Büttger Bevölkerung.
    Dies wurde in der 1.Bürgerversammlung sachlich und fachlich begründet.Dem ist nichts hinzuzufügen.
    Mit freundlichem Gruß
    H.Reppenhagen

    • Rainer Neuendorf sagt:

      Vielen Dank für Ihr Statement. Leider kann ich Ihre kritiklose Obrigkeitshörigkeit nicht verstehen. Zu kompliziert ist das Thema „Nahversorgung / Sicherung des Einzelhandels“ als dass man das bisherige Vorgehen der Stadt/Politik mit einem „Ja und Amen“ einfach absegnet.

      Sie argumentieren mit der Planung der Ortskernsanierung, die ihre Anfänge vor rd. 50 Jahren hatte. Leider muss ich feststellen, dass Sie das Heft 26 der Heimatlichen Schriftenreihe „Ortskernsanierung in Büttgen“ vermutlich nicht richtig gelesen haben oder zu falschen Interpretationen gekommen sind.
      Die Kritik ging damals von nur einem Ortsplaner aus, der zu einem Erstentwurf des 1. Sanierungsabschnitts Stellung bezogen hat. In diesem Sanierungsabschnitt wurde der südliche Bereich der damaligen „Gladbacher Straße“ (heute der Bereich der südlichen Reihenbebauung/Geschäftezeile) noch nicht berücksichtigt.
      Die von Ihnen angeführte Reservefläche bezieht sich eindeutig auf den Abschnitt der heutigen Reihenbebauung und nicht auf den Berliner Platz, den es damals noch nicht gab. Die Verwendung dieser Flächen wurde später dann auch mit dem 2. Sanierungsabschnitt umgesetzt.
      Die „überbaubaren Flächen“ sind die Baufenster der Reihenbebauung. Diese sollten für wirtschaftliche Ladenlokale möglichst groß sein; eine Ausdehnung/Verlängerung (der Baufenster) nach Süden war somit notwendig. Die südlich angrenzende Fläche (heute Berliner Platz mit Straßenführungen) wurde stets als Andienungsfläche der Ladenlokale, verkehrliche Anbindung, Parkplatz und Busbahnhof konzipiert. Eine (zukünftige) Bebauungsplanung/-möglichkeit dieser Flächen kann ich in der gesamten Schrift nicht erkennen.
      Also, Ihr Hinweis, dass die zur Erweiterung des Geschäftszentrum erworbenen Grundstücke nicht nur noch als Park genutzt werden dürfen ist völlig haltlos. Die in der Schrift angesprochene Erweiterung hat mit der Errichtung der südlichen Geschäftezeile bereits vor 40 bis 45 Jahren stattgefunden.
      Und bezüglich des „Parks“ möchte ich auf Seite 35 der Schrift zitieren: “Dabei werden die Ministerien auch bereit sein, die Gemeinde … bei der Schaffung von Grünanlagen zu unterstützen.“
      Wo sind diese Grünanlagen? Mit viel Wohlwollen kann nur der Berliner Platz als diese angesehen werden. Und mit der Supermarktbebauung soll nun das letzte freie Stück mit einem Projekt zweifelhafter Nachhaltigkeit geopfert werden?
      Abschließend ist noch darauf hinzuweisen, dass die „vorausschauende Stadtplanung“ damals (1962) bei einer Gemeindegröße von rd. 7.500 Einwohnern (Büttgen-Dorf mit rd. 3.000 Einwohnern) von Bevölkerungsentwicklungen ausgegangen ist, die im Ziel bei rd. 20.000 Einwohnern (Büttgen-Dorf mit rd. 10.000 Einwohnern) liegen sollten. Auf diese Entwicklungsprognose wurde das Rathaus sowie das Geschäftezentrum konzipiert und ausgerichtet. Dass mit der kommunalen Neugliederung dann alles anders gekommen ist, weiß ja jeder… Seit mindestens 15 Jahren sinken die Einwohnerzahlen von Büttgen-Dorf auf heute ca. 6.275 Einwohner. Meines Wissens nach lag die Zahl auch früher nie über 7.000.

      …und ob überhaupt eine Argumentation, aufbauend auf 50 Jahre alte Stadtplanungen bei der heutigen Problematik sinnvoll ist, ist doch stark in Frage zu stellen. Früher sah man auch die Atomkraft als Allheilmittel an. Und wie sieht man das heute…?

      Es sind noch längst nicht alle Möglichkeiten vorgeschlagen und geprüft. Der Weg ist noch lang. Wir dürfen uns v.a. nicht von den großen Marktbetreibern geißeln und „Lösungen“ diktieren lassen. Es geht denen nur um die eigene Rendite und nicht um das Funktionieren des Ortes.

  9. Leserbrief zu: Büttgener diskutieren über Supermarkt -NGZ vom 30. November 2012

    Sehr geehrte Frau Hagenacker,

    zunächst mal meinen Glückwunsch, dass Sie auf den unglücklichsten Beitrag (aus sachlicher Beurteilung) an dem Abend nicht eingegangen sind, was Ihnen allerdings in der Printmedienausgabe nicht ganz gelungen ist.

    Aus Sicht eines „Investor“ ist und bleibt das Gelände an der Birkhofstr. der „Beste Standort“.

    Aus Sicht eines „Projektplaners“ bietet das Gelände an der Birkhofstr. die größte mögliche „Gestaltungsmöglichkeit“.

    Aus Sicht eines „Betreibers“ deckt das Gelände an der Birkhofstr. den größten möglichen „Kundenfrequenz“.

    Ferner ist die Birkhofstr. bei den infrage-kommenden Investoren Favorit, weil dieser Platz die Berufspendler als Käufer mit einbinden kann und realistisch betrachtet auch wird.

    Unrealistisch ist jedoch bei den Investoren „selbst“ der Glaube als Frequenzbringer zu gelten. Und aus anderen Projekten kennt man, allen Voraussagen und Erwartungen der Werbung trotzend die Fehleinschätzung als Frequenzbringer weil der Kunde immer mit den Füßen entsprechend seinen finanziellen Möglichkeiten und Ansprüchen beim Einkauf abstimmen wird und nur in der Not emotional anders handelt.

    Entgegen allen Befürchtungen würde der Supermarkt an der Birkhofstr. bei einer geschickten Bau- Verkehrs- und Flächenplanung den Anwohnern, siehe größte mögliche Gestaltungsmöglichkeit, weil der An- und Ablieferungsverkehr sowie die Auf- und Abfahrt zum Parkplatz an die Bahn geführt werden kann, und damit die Birkhofstr. somit mehr entlastet als heute, also nicht mehr Verkehr sondern weniger und weniger Lärm bringen würde. Einen kleine Effekt zum vorhandenen Bahnlärm durften die Anwohnern der Bahnstr. durch die Bebauung mit der Stadtsparkasse bereits feststellen. Auch die Aufgabe der Kirmes und des Brauchtums ist aufgrund der Freiflächen nicht zu befürchten, sondern gegenteiliges. Aber an dem besagten Abend schossen mir drei alte Sprichwörter (bei einem Beitrag) durch den Kopf: Schuster bleibe bei deinen Leisten, Halte den Mund, wenn du keine Ahnung hast und ein Name bürgt noch nicht für Qualität.

    Dieter Dewenter, Büttgen

    (kaufm. Projektleiter für Investitionsgüter im Großanlagen- und Machinenbau i.R.)

  10. Haumann sagt:

    Sehr geehrte Herren,
    leider kann ich am 28.011. nicht teilnehmen. Hier meine Auffassung:

    Der Parkplatz ist doch kein aufgelockerter Ortskern. Das Gelände sehe ich als sehr häßlich an., trotz der Bäume. Die dort sichtbaren Fassaden können auch keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Da wird doch nichts zerstört…..
    Über das „Vollsortiment“ wäre nachzudenken. Das müßte ggf. in die Ausschreibung hinein. Es werden Lebensmittel benötigt, sicherlich keine Textilien, keine Schreibwaren, keine Geschenkartikel……
    Der Wochenmarkt wird sicher nicht verdrängt
    Im Norden hat Kaisers doch den Mietvertrag gerade bis 2016 verlängert. Allerdings hier im Süden kümmert mich, da nicht gut zu Fuß, der Norden nicht.
    Verkehrsinfarkt? Übertrieben! Glauben Sie etwa, dass nunmehr die Neusser hier auch einkaufen?
    LKW-Verkehr zur Bestückung des derzeitigen Marktes ist jetzt schon vorhanden. Der neue Markt würde auch nur 1 x täglich angefahren
    Lärmimmissionen gibt es jetzt schon
    Was heiß bedroht? Sollten Bäume zu fällen sein, dann wird z.B. die Baumschule Schmitz gerne neue Bäume liefern. Außerdem könnten zusätzliche Bäume gepflanzt werden. Das ist doch überhaupt kein Problem!
    Der Schulweg ist nicht gefährlicher als heute auch.
    Eine Schulbushaltestelle kann woanders installiert werden. Das ist doch wohl kein Problem.
    Investitionsruine? Die werden wir am Rathausplatz in spätesten 3 Jahren haben, wenn Kaisers weg und es keinen Lebensmittler mehr gibt.

    Ich und meine Nachbarn möchten in Büttgen – Süd weiterhin fußläufig einen Lebensmittelladen erreichen können.
    Im übrigen die Variante Berliner Platz / Glehner Str., 1.300 qm Verkauf, Anlieferung über die Novesiastr. wäre doch auf den ersten Blick ok. Natürlich, es wird sich schon jemand finden, der auch hier „was zu mosern hat“ . Vielleicht wurde dort auch schon ein Feldhamster gesehen……Juchtenkäfer?……Fledermäuse? usw.

    MfG

    Haumanns

    • Ich denke, Büttgen ist insgesamt fussläufig zu erreichen und/oder zu erradeln. Aber die Stadt Kaarst mit der Politik hat (in der Neuzeit) nichts ausgelassen, dass die Demoaktionslinie in Büttgen „nicht nur“ in den Köpfen bleibt und verankert wird. Ferner weiß ich aus persönlichen Gesprächen, empfinden sich nicht nur Markteilnehmer und ein Blumengeschäft etc. bedroht. Und die geplante Bebauung am Berliner Platz ist weder eindeutig noch akzeptabel.

      Gruß D. Dewenter

  11. Wir in Büttgen:
    „Wir werden deutlich machen, dass wir weder Politiker noch eine Verwaltung akzeptieren, die die Interessen und Sorgen der Büttger Bürger nicht ernst nehmen.“
    … gefällt mir sehr.

    Meines Erachtens sollten wir Bürger hier in Büttgen längst die vorgeschobenen Argumente zur Verschleierung der Vermarktung des Berliner Platzes durchschaut und erkannt haben. Und ein Investor und/oder Betreiber eines Supermarktes sollte den besten und attraktivsten Standort hier in Büttgen kennen und keinen von uns lieb gewonnenen Einzelhändler sowie die Markteilnehmer verdrängen. Ich denke: Verantwortungsvolle Investoren haben längst den ökonomischen und ökologischen Unfug eines Supermarktes dieser geplanten Größenordnung auf dem Berliner Platz erkannt, der eben keine geographische Mitte in Büttgen ist. Wo bleibt von ALLEN eigentlich die Bemühungen um einen zu ersetzenden, vakanten Drogeriemarkt sowie die Beseitigung des unerfreulichen Geschäft- Leerstandes.
    Meine Meinung deckt sich da gerade nicht mit den „Sichtweisen der Interessengemeinschaft Büttgen“. Wirkliche Magnete „im Alttag“ die uns Bürger, gleich ob jung oder alt ansprechen, hätten wir in der Tat in Büttgen, im Norden und Süden und in der wirklichen geographischen Mitte dringend nötig.

    Dieter Dewenter, Büttgen

  12. K.H.Klementz sagt:

    Es sah alles so gut aus und unser Vorhaben -nach Büttgen zu ziehen- nahm schon Form an; doch als wir von dem viel zu großen Supermarkt hörten, da haben wir eine Kehtwendung gemacht. Um Gottes Willen, doch nicht in diesen jetzt noch schönen und gemütlichen Ort ziehen, wenn in Kürze die anstehenden Bau-Fremdkörper alles verändern werden. Gibt es denn nicht schon genug mahnende Beispiele? Mit traurigen Grüßen K.H.Klementz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.